Tipps & Tricks

Interessante Fakten rund um den HeideRadCup

Hier sind ein paar Tipps, wie Du Dein HeideRadCup-Erlebnis noch besser vorbereiten kannst – egal, ob es deine erste, vierte oder achte Teilnahme ist.

Informationen zur Veranstaltung

Übernachten

Torgau und die anliegenden Gemeinde liegen wirklich malerisch und bieten so einige landschaftliche Reize. Daher emphielt es sich einen Tag eher anzureisen, gemütlich die Strecke abzufahren und vielleicht noch einmal ins Waldbad Schmannewitz springen.

Übernachtungsmöglichkeiten in der Region, mehr erfahren!

Duschen, Umkleiden, Garderobe

Wir haben für alle Rennfahrer kostenlose Duschen im nahegelegenen Hartenfels Stadion vorgesehen. Anbei eine kleine Skizze vom Veranstaltungsgelände zum Stadion. Die Laufzeit beträgt etwa vier Minuten.

Eine Garderobe findet Ihr direkt im Anmeldebüro. Dort könnt Ihr kostenfrei Eure Taschen abgeben.

Eine Umkleidemöglichkeit gibt es direkt auf dem Veranstaltungsgelände im Bereich der Toiletten.

Anreise & Zeitplan

Am Veranstaltungstag solltest Du frühzeitig im Hartenfelsstadion anreisen. Ein Grund dafür ist unter anderem, dass ab ca. 8:45 Uhr die Zufahrt zum Gelände weiträumig gesperrt wird. Hier geht es zu den Anreisehinweisen.

Außerdem ist es ratsam, nicht auf die letzte Minute die Startunterlagen abzuholen. Stress ist kein guter Wegbegleiter für so ein Rennen.

Den detaillierten Zeitplan für Samstag und den gesamten Veranstaltungstag (Sonntag) findest Du hier.

Vorort Service

vor Ort Service

Für Deine Maschine haben wir einen Vorort Service mit unserem Partner Lucky Bike in Leipzig organisiert. Checke auf dem Veranstaltungsgelände noch einmal den Reifendruck und schau Dir die Kette an. Dazu gehört natürlich die richtige Radpflege vorab. Ein gepflegtes Rad sieht nicht nur gut aus, es fährt auch besser.

Vorab-Check, mehr lesen

Tipps vom Radprofi

Was sollte man zum HeideRadCup mitnehmen? Wie kannst Du Dich optimal auf das Rennen vorbereiten? Unser Radprofi André Schulze, der neben seiner Tätigkeit als sportlicher Leiter vom BORA hansgrohe Team auch Geschäftsführer von Rothai ist, stand uns Rede und Antwort. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen!

Durchhalten und Strategie

Wie hält man bei einer 110 km Strecke durch?

Grundsätzlich sollte man gut vorbereitet an den Start gehen, und vorab auch schon 2-3 mal die 80-100 km in den Wochen absolviert haben. Und dann ist es wichtig, schon in der ersten Stunde mit dem Essen zu beginnen. Und ich würde empfehlen zwei Riegel und zwei Gels einzustecken und über die Fahrzeit zu verteilen.

Also man isst auf der Strecke, während des Fahrens?

Ja genau, man isst beim Fahrradfahren aus der Trikottasche heraus. Und bei 100-120 km brauchen die Ersten so um die 2,5 bis 3 Stunden und die letzten 4 oder 4,5 h. Das bedeutet, das mindestens 2-3 Riegel und 2 Gels oder eine Banane und 2 Riegel am Mann sind. Man sollte natürlich gleichmäßig fahren und vielleicht ein Pulsmesser dran haben und darauf schauen und nicht ganz im oberen Pulsbereich fahren. Und wenn möglich sich unterhalb der Anaeroben Schwelle bewegen und kraftsparend im Windschatten der guten Fahrer mitfahren. Aber wichtig im Jedermannrennen ist es, die richtige Gruppe für sein Leistungsniveau zu finden und da gut und gleichmäßig durchzufahren.

Der richtige Sattel

Thema Sattel, spannende Frage, wie stellt man seinen Sattel richtig ein, wie kann man verhindern, dass es weh tut? Wann tut es weh und wo tut es weh?

(Andre lacht) Das ist wie bei so vielen Fragen ziemlich individuell und kommt natürlich auf die Körperproportionen an, das Geschlecht und die anatomischen Gegebenheiten. Wenn man Sitzprobleme hat wäre es ratsam den Fachmann aufzusuchen und eine Vermessung der Sitzknochen durchführen zulassen. Heutzutage gibt es viele verschiedene Sättel:  Breite, schmale, verschiedene Radien, wie diese gebogenen und geschwungen sind, so dass dann jeder mit irgendeinem Modell gut klarkommen sollte. Das Hosenpolster und die Rennradhose sind genauso wichtig. Die müssen auch zusammenpassen. Zur Einstellung des Sattels dient als leichte Faustformel: Man stellt den Sattel etwa horizontal mit der Wasserwage ein. Ich persönlich bevorzuge allerdings es die Sattelspitze etwas zu neigen, vielleicht so ca. 5-10 cm von der Horizontalen.

Vorbereitung und was packe ich ein?

Was sollte man zum HeideRadCup in seine Tasche packen? Und was ist empfehlenswert mit auf die Rennstrecke zu nehmen?

Ja, also die Wettkampfvorbereitung beginnt schon ein paar Tage vorher. Spätestens in der Woche vorher sollte man gut trainieren. Die letzten zwei Tage sollte man nur noch lockeres Training machen oder einen Tag pausieren, damit man ausgeruht am Start steht. Am Abend vorher sollte man in Ruhe seine Tasche packen, dazu gehört natürlich die komplette Radausrüstung. Ganz wichtig Schuhe und Helm, Anmeldeunterlagen, Lizenz und Personalausweis nicht vergessen. Und natürlich die Verpflegung im Rennen. Da ist zum Empfehlen eine Banane oder diverse Energieriegel, Sportbars, die viel Kohlenhydrate enthalten und viel Energie geben, einzustecken.

Und gibt es irgendwelche besonderen Getränke?

Als Getränk eignet sich insbesondere Wasser, welches eventuell mit einem Mineral-Elektrolyt-Pulver, Gel oder Brausetabletten vermischt ist. Da gibt’s ja viele Varianten. Und jeder bevorzugt seine Persönliche. Man sollte auch hier testen, wie man die Zusatzstoffe verträgt und auch wie es geschmacklich passt.

Wie sieht es klamottentechnisch aus?

Den Wetterbericht zu beobachten gehört natürlich auch dazu und dementsprechend sollte man seine Tasche packen. Wenn die Chance auf Regen besteht, dann ist eine Regenjacke dringend zu empfehlen und vielleicht auch Überschuhe oder Handschuhe und eine Unterhelmmütze um evtl. bei Regenwetter und 10 Grad gewappnet zu sein.

Für den HeideRadCup werden es sicherlich nicht 10 Grad (Andre lacht)!! Hoffen wir auf 25 Grad und Sonne, dann reicht ein Trikot und Helm.

Gibt es noch etwas Spezielles für den HeideRadCup?

Ja, viele Getränke, gerade wenn man eine lange Strecke fährt. Auf alle Fälle zwei Trinkflaschen. Trikot, Schuhe, Helm, Sonnencreme und Gesäßcreme.

Moment was? Gesäßcreme? Was ist das?

Man zieht die Radhose auf die blanke Haut und die Radhose hat ja ein Sitzpolster. Und um die Reibung zu minimieren zwischen Haut und Sitzpolster und Sattel gibt es Sitzcremes. Diese pflegen die Haut, wirken antibakteriell und minimieren die Reibung. Umso mehr Spaß hat man nachher beim Radfahren und weniger Popo!!! (Andre lacht).

Regeln und No Go´s

Was gibt es für wichtige Regeln beim Jedermannrennen und was gibt es für No Go´s?

Wichtig ist auf alle Fälle, sich normal im Fahrerfeld zu bewegen. Nicht ruckartig Harken zu schlagen und rücksichtslos durchs Fahrerfeld zu fahren und andere zu gefährden. Und ganz, ganz wichtig, was damit reinfällt, Hindernisse anzuzeigen, geparkte Autos, eventuell Schlaglöcher, Gullydeckel, Verkehrsinsel usw. Und man hat so einen gewissen Ehren Codex, wenn man nicht mitführt, sollte man am Ende nicht attackieren oder vorne rausfahren. Man sollte Fairness untereinander walten lassen.

Wie zeigt man die Hindernisse an?

Hindernis zeigt man immer an, in dem man in die Richtung des Hindernisses weist. Manchmal muss man die Fahrlinie verlassen und einen Haken, eine Welle fahren, um nicht durch den Gullydeckel zu fahren. Dann sollte man das rechtzeitig anzeigen. Ansonsten ist es wie im Straßenverkehr, vorrausschauend fahren, und auch rücksichtsvoll. Wenn man anhält, hält man die Hand hoch. Wenn etwas Gefährliches kommt, ruft man „Achtung, Achtung“. Derjenige der Vorne fährt sollte eher rufen, denn das wird besser als Warnsignal wahrgenommen als ein Zeichen mit der Hand. Das machen viele nicht, auch in Trainingsgruppen, dabei ist das gerade in größeren Gruppen sehr wichtig. Ein einfaches „ACHTUND AUTO“ reicht, dann machen alle die Köpfe hoch und haben etwas mehr Zeit zu reagieren. Denn wenn jemand im toten Winkel schräg dahinter fährt, kann er womöglich das Handzeichen nicht schnell genug erkennen.

Die optimale Rennverpflegung

Was sollte der HeideRadCup-Teilnehmer einen Tag vor dem Rennen zu sich nehmen, um am Renntag fit zu sein?

Am Abend vorher gilt es natürlich eine ausgewogene Vollwertkost zu sich zu nehmen. Das heißt, viele Kohlenhydrate, eventuell ein schönes Stück Fleisch oder Fisch - alles sollte leicht verdaulich sein. Es sollte nicht zu viel Fett enthalten sein und auch nicht in riesen Menge gegessen werden, dass es nicht wie ein Kloß im Magen liegt und man auch ordentlich schlafen kann. Und ganz wichtig ist ganz viel trinken, schon einen Tag vorher. Das vergesse manche gern und dann kommt’s am nächsten Tag zu Dehydration und zu Krämpfen im Rennen.

Und was ist die optimale Ernährung während des Rennens?

Grundregel ist man sollte immer drei Stunden vor dem Wettkampf essen. Das gilt nicht nur beim Laufen, das gilt auch beim Radfahren. Und hier könnte man einfach ein schönes Porridge mit Hafer- oder Dinkelflocken mit Wasser oder Tee angerichtet essen. Man sollte auf Milchprodukte verzichten, weil es leichter zu verstoffwechseln und leichter bekömmlich ist. Und gemischt mit ein paar Früchten, ist das die perfekte Mahlzeit vor dem Rennen. Dazu ein Tee oder ein kleiner Kaffee, dann ist das völlig ausreichend.

Man sagt, dass es besser ist, neue Lebensmittel oder Zusatzstoffe vorher einmal zu probieren, bevor man ins Rennen geht, um kein böses Erwachen zu haben. Stimmt das?

Genau, gerade wenn man auf Gels oder Riegel zurückgreift, oder Zusatzernährung, sollte man die vorher mal im Training getestet haben. Wenn man ein neues Lebensmittel oder ein neues Menü ausprobiert hat, dann ist es genau das Gleiche. Besser mal ein paar Tage vorher testen ob man das auch gut verträgt.

Gesunde und leckere Rezepte

Mit freundlicher Unterstützung von André konnten wir aus dem BORA hansgrohe Team Rezept Buch "fire & water" einige leckere Rezepte für Dich entdecken.

Unser Favourit: Pancakes mit Topinambursirup und Heidelbeer-Topinambur-Marmelade empfohlen von Peter Sagan.

Zutaten:

  • 3 Eier
  • 1 TL Backpulver
  • 115 g Dinkelmehl
  • 140 ml Hafermilch
  • 1 Topinambur
  • frische Heidelbeeren
  • Topinambursirup und Heidelbeer-Topinambur-Marmelade nach Geschmack

Zubereitung:

Eier trennen, Backpulver mit Mehl vermischen und mit Hafermilch und Eigelb verrühren. Eiweiß zu Schnee schlagen und unterheben. Topinambur schälen, reiben und unterheben. Auf dem Tepan kleine Pfannkuchen formen und von beiden Seiten goldbraun braten. Anrichten mit frischen Heidelbeeren, dem Topinambursirup und der Heidelbeer-Topinambur-Marmelade.

Dann viel Spaß beim Nachkochen und genießen!!

Weitere leckere Rezepte vom BORA hansgrohe Team findest Du hier.

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